WETTRINGEN. „Moiäne Lieäbe - o zapft is!“, verkündete Bürgermeister Engelbert Rauen, als er mit dem traditionellem Fassanstich vor 900 Gästen den Startschuss für das zweite Wettringer Oktoberfest der „Wettringer Bierfreunde“ in der Halle bei Hagenhoff gab.
Maßkrüge, Oktoberfestbier, bayrische Volksmusik, blau-weiße Fähnchen dazu gut gelaunte und fesche Madels und dufte Buben ganz in bayrischen Trachten gekleidet. Die Lederhosen für den Herren und das Dirndl für die Damen durften natürlich nicht fehlen, denn das Wettringer Oktoberfest auf den „Hagenhoffschen Wiesn“ ist weit mehr als nur eine billige Kopie des Originals.
„Wir haben wieder versucht, alles so realistisch wie möglich zu machen“, erzählte Swen Überall von den Wettringer Bierfreunden und sagte „Prost“ mit einem echten Maßkrug.
Währenddessen standen plötzlich alle Gäste von ihren Plätzen auf, Jung und Alt hakte einander ein und man setzte gemeinsam zu einer Schunkelrunde an. Nachdem daran erinnert wurde das „in München ein Hofbräuhaus steht“ performte die SuB-Band einen Klassiker nach dem anderen und zog die Feier-Meute gänzlich in ihren Bann. „SuB“ steht für Stimmung und Begeisterung und genau dieses Ziel erreichten die zwölf international erfahrenen Musiker voll und ganz.
Auch das Buffet erinnerte mit leckeren Haxen und Knödeln und vielem mehr an bayrische Spezialitäten. Die Scheune bot eine einzigartige Atmosphäre, perfekt für jeden Wettringer mit Bazi-Herzen.
„Einfach toll, hier zu feiern. Man fühlt sich fast wie auf dem echten Oktoberfest“, fand auch der 19-jährige Tobias Hagemann, der mit seinem Stammtisch natürlich voll dabei war.
Doch auch die „etwas ältere“ Generation fühlte sich pudelwohl auf der bayrisch-Wettringer-Party.
„Wir sind sehr zufrieden mit der tollen Resonanz und können uns gut vorstellen, die Wiesn auch ein drittes Mal nach Wettringen zu holen“, erklärte „Biefreunde-Chef“ Swen Überall.
Ja dann. „Oans, Zwoa, Gsuffa!“