Ahlen - Am Sonntag stand die 40! Der traditionelle Seniorenkarneval feierte in der Stadthalle runden Geburtstag mit viel Pomp und großem Helau. Im Jahr 1972 fand die Gala für die älteren Semester das erste Mal statt und ist heute aus dem närrischen Kalender der Wersestadt gar nicht mehr wegzudenken. Veranstaltet wird sie vom städtischen Sozialamt und vom Sozialausschuss, der Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS) zeichnet für das Programm verantwortlich.
Ausführliche Berichterstattung in der Dienstagsausgabe der „Ahlener Zeitung“.
„Ihr bekommt heute ein Geburtstagsprogramm, das es in sich hat“, stimmte BAS-Boss „Carlo“ Wilk als Moderator die gut gelaunten Senioren zu Beginn der Gala auf das Spektakel ein. Womit er recht behalten sollte. Eigentlich waren dreieinhalb Stunden Sause auf der Bühne geplant, aber die Forderungen nach Zugaben streckten die Party um eine weitere Stunde. Wilk fürchtete schon, nicht pünktlich zum Abendessen zu Hause zu sein.
Auch der stellvertretende Bürgermeister Peter Albrecht schaute durch die Reihen und stellte erfreut fest: „Der Saal ist wieder voll, das sagt alles!“ Die Jugendgarde des PPP besorgte nach der Einleitung das Warm-Up und tanzte zu fetzigen Rhythmen. Dass Kinderprinzessin Cait- lin I. (Kras) auch singen kann, bewies sie beim Karnevalsklassiker „Ohne Karneval können wir nicht sein“. Spätestens da waren ihr sämtliche Herzen des Publikums zugeflogen.
Ex-Kinderprinz Janis I. (Schwippe) betätigte sich als Büttenredner und wies auf das tägliche Leid der Kinder hin - kein Platz zum Spielen. Sein erwachsenes Pandon Maria Kissenkötter nahm später als „Use Mia“ den Kampf gegen Sahne und Pfunde auf und war an Frechheit kaum zu überbieten. Der Saal tobte.