Brandanschlag Volksbank

Es steckt kein einziger Nagel
mehr in den Wänden


Firmenmitarbeiter Peter Roske regelt vor Ort in der entkernten Volksbank-Schalterhalle weitere Schritte.Foto:
Firmenmitarbeiter Peter Roske regelt vor Ort in der entkernten Volksbank-Schalterhalle weitere Schritte.Foto:
(Peter Schniederjürgen)


Ahlen - Die Wiederherstellung der Volksbank-Hauptstelle wird deutlich teurer als zunächst geschätzt: Es könnte laut Vorstand Paul-Ludwig Rosche über jene bislang kalkulierten 1,5 Millionen Euro kommen, die Schalterhalle samt Nebenräumen zu sanieren. Das gab Rosche gestern im „AZ“-Gespräch bekannt.

Nach zeitweise über 30 Arbeitern, die an der Entkernung zu tun hatten, ist es jetzt wieder ruhiger geworden an der Weststraße. „Wir haben jetzt gerade mit den Planungen angefangen“, so Paul-Ludwig Rosche. Die Feinabstimmung der Architektenverträge laufe, die Ausschreibung der Gewerke werde wohl im April erfolgen.


Aufgrund der beim Brandanschlag vom 29. Dezember freigewordenen Säuredämpfe musste alles aus dem Geschoss entfernt werden, was aus Eisen ist. „Da ist kein Nagel mehr“, meinte Rosche. Als nächstes müssen noch die Klimaschächte entfernt werden. „Wir hätten uns auch nicht träumen lassen, wie groß der Aufwand wird.“ Fest stehe aktuell nur, dass die Kassenhalle wohl „zu 97 Prozent“ so aussehen werde wie zuvor. Die Technik allerdings sei schon wieder weiter heute.

Wiedereröffnet wird möglicherweise erst im Oktober.

VON JÖRG PASTOOR, AHLEN


07 · 02 · 12





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