Sekundarschule

Bei 125 Schülern ist Schluss


Bürgermeister Paul Berlage begrüßte die zahlreichen Kinder und Eltern im Forum der Realschule.Fotos:
Bürgermeister Paul Berlage begrüßte die zahlreichen Kinder und Eltern im Forum der Realschule.Fotos:
(-tif-)


Drensteinfurt - Zum ersten „Tag der offenen Tür“ hatte am Samstagmorgen die noch zu gründende Drensteinfurter „Teamschule“ eingeladen. Dabei nutzten rund 250 Interessierte die Gelegenheit, sich die Räumlichkeiten und Konzepte der Sekundarschule anzuschauen und sich zu informieren.

In seiner Begrüßung erläuterte Bürgermeister Paul Berlage den Sinn des „Tages der offenen Tür“: „Wir wollen eine bisher nur theoretische Schule anfassbar und anschaulich machen.“ Unter anderem präsentierten die beiden Kooperationspartner, das Städtische Gymnasium in Ahlen und das Ludwig-Erhard-Berufskolleg aus Münster, ihre Arbeit und erklärten die anstehende enge Zusammenarbeit der Schulen. Außerdem stellte sich die neue Sozialarbeiterin Simone Minnemann an einem Infostand vor. Auch die Schulmensa öffnete ihre Pforten.


In mehreren Rundgängen hatten die Besucher die Möglichkeit, die neuen Räume der „Teamschule“ zu besichtigen. Diese sind größtenteils in einem Trakt der Realschule untergebracht. Es wird zwei Naturwissenschaftsräume und weitere Differenzierungsräume geben, in denen unterschiedliche fachbezogene Kompetenzen erworben werden können. Im Vordergrund stehe dabei besonders das selbst gesteuerte Lernen, wie der an der Entwicklung des Schulkonzepts beteiligte Achim Körbitz bei seiner Begrüßung erklärte.

In den verschiedenen Räumen probierten die angehenden Fünftklässler schon einmal allerhand Material aus. In den naturwissenschaftlichen Räumen beispielsweise lernten sie durch Versuche Wissenswertes über Schall. Auch im neuen Selbstlernzentrum schnupperten die Schüler in verschiedene Bereiche des Unterrichts der „Teamschule“ hinein.

Im Konzept der Sekundarschule steht das gemeinsame integrative Lernen bis zur achten Klasse im Mittelpunkt. Danach wird leistungsgemäß differenziert, und Schwerpunkte können gesetzt werden. Die Schule soll vierzügig mit jeweils 25 Schülern pro Klasse starten. Bei Bedarf halten es sich der Bürgermeister und sein Anmeldungsteam um Martina Hosbach und Achim Stanossek aber noch offen, eine fünfte Eingangsklasse zu bilden. „Aber bei 125 Schülern ist ein Maximum erreicht. Für mehr fehlen noch die räumlichen Kapazitäten“, verdeutlichte Paul Berlage.

Die Real- und Hauptschule laufen zunächst parallel weiter, nehmen aber ab dem kommenden Schuljahr keine Neuanmeldungen mehr an.

Die „Teamschule“ hat völlig eigenes Schulkonzept. Auch das Lehrerkollegium wird neu zusammengestellt. Die Stellen der Lehrkräfte werden, genauso wie die des Schulleiters, neu ausgeschrieben. „Im ersten Jahr werden wir für die rund 100 Schüler sieben bis acht Lehrer benötigen“, so der Bürgermeister.



29 · 01 · 12





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