Drensteinfurt - Heizen kostet Geld. Ebenso wie die Reinigung. Und das nicht zu knapp, bedenkt man die Anzahl und Größe der städtischen Turnhallen und Umkleideräume. Bislang übernahm die Stadt diese Kosten. Künftig sollen die Vereine - wie in anderen Städten seit langem üblich - daran beteiligt werden. Und zwar mit 2,50 Euro pro Stunde Hallennutzung, wie Bürgermeister Paul Berlage am Donnerstagabend im Sportausschuss mitteilte.
In konkreten Zahlen bedeutet dies, dass die DJK Olympia künftig eine Hallennutzungsgebühr von 3800 Euro pro Jahr bezahlen muss. Die Walstedder Fortuna wird mit 2100 Euro, der SV Rinkerode mit 3100 Euro und der SV Drensteinfurt mit 550 Euro zur Kasse gebeten. „Glimpflich“ kommt der Drensteinfurter Tennisverein davon, der nur 75 Euro bezahlen muss.