Nachbarkommunen stellen Bedenken zurück

Gesamtschule kann an den Start gehen


Um die Zukunft der geplanten Gesamtschule Warendorf ging es in einem Gespräch mit den Nachbargemeinden der Kreisstadt bei der Bezirksregierung.Foto:
Um die Zukunft der geplanten Gesamtschule Warendorf ging es in einem Gespräch mit den Nachbargemeinden der Kreisstadt bei der Bezirksregierung.Foto:
(Pixelio)


Warendorf - Everswinkel hatte im Vorfeld schon „Ja“ gesagt, die Verwaltung in Telgte äußerte hingegen vor einigen Tagen ihre Bedenken: Doch jetzt gab es „grünes Licht“ für die Warendorfer Gesamtschule.

In einem Gespräch mit Vertretern aus Warendorfs Nachbarkommunen ging es am Donnerstag bei der Bezirksregierung um die Zukunft dieser Schule. Die soll im nächsten Sommer an den Start gehen.


Das geht allerdings nicht ganz so einfach: Zuvor müssen die umliegenden Städte und Gemeinden gefragt werden, wie sie zu einer Neugründung stehen. Nicht nur in Telgte, auch in Beelen und Sassenberg gab es mit Blick auf die eigene Schulentwicklungsplanung Skepsis. Die ist nach dem Gespräch nun ausgeräumt. Warendorfs Gesamtschule kann genehmigt werden, hat die Bezirksregierung mitgeteilt.

Beelen und Sassenberg hätten sich gewünscht, dass der Zugang zur Gesamtschule auf Warendorfer beschränkt wird - doch das ist laut Schulgesetz nicht zulässig. Schlussendlich hat man das gemeindliche Einvernehmen hergestellt: Warendorf hat deutlich gemacht, dass die Stadt nur den eigenen Bedarf abdecken und keine Abwerbung von Schülern betreiben will. Die Nachbarkommunen haben sich auf gegenseitige Rücksichtnahme verständigt.

VON CHRISTOPH LOWINSKI, WARENDORF


26 · 01 · 12





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