Milte. Der geplante O2-Sendemast in Milte beschäftigt weiter die Kommunalpolitiker. In der unendlichen Geschichte scheinen die Politiker jetzt jedoch die Faxen dicke zu haben. „Auch in Freckenhorst gibt es Mobilfunkmasten. Und wir leben noch“, warf August Finkenbrink (CDU) im Planungsausschuss ein, als die Diskussion wieder einmal um den umstrittenen Standort in Ostmilte aufkam. Wie bereits berichtet, sind Anlieger beunruhigt. Sie befürchten mögliche Auswirkungen der Strahlungen. So soll ein Landwirt sogar behauptet haben, dass seine Kühe keine Milch mehr geben, wenn der Mast gebaut werde. Diese Aussage wies FDP-Fraktionschef Dr. Hans Günther Schöler ins Reich der Fabeln: „Dann müsste es in ganz Deutschland keine Milch mehr geben.“ Denn Mobilfunkmasten gebe es überall.
Spaß beiseite. Man nehme die Bedenken und Ängste der Anlieger ernst, betonten die Politiker. Eine Tendenz, die sich in der Sitzung des Planungsausschusses herauskristallisierte: der Mast soll gebaut werden, und zwar an der ursprünglich geplanten Stelle. Zwar teilte die Stadtverwaltung mit, dass der Eigentümer der Fläche - um des lieben Nachbarschaftsfriedens - auf eine Verpachtung an den Mobilfunkbetreiber verzichten würde. Doch die Suche nach einen Ausweichstandort gestaltet sich schwierig. Zumal der Mast am Rande des Milter Wäldchens kaum auffallen würde. Am Montag (2. Februar) beschäftigt sich der Hauptausschuss mit dem Thema.








