Bundesweite Nachahmer

Elternalarm auch in Mainz und Trier


2005 fing es in Münster an: Der Elternalarm zieht inzwischen bundesweit Kreise.Foto:
2005 fing es in Münster an: Der Elternalarm zieht inzwischen bundesweit Kreise.Foto:
(Oliver Werner)


Münster - „Elternalarm - Mainzer Studierende bekommen Besuch“: Wem dieser Slogan bekannt vorkommt, der hat gut aufgepasst. Das Elternalarm-Konzept, mit dem Münster 2005 eine bundesweite Bewegung initiierte, hat jetzt auch Mainz erreicht. Vom 18. bis 20. November findet dort das erste Besuchswochenende für die Eltern der Studis statt. Eingeladen haben die Stadt und drei Hochschulen.

Am 21. Januar 2012 folgt der Elternalarm in Trier mit Schnupper-Programm, Elternvorlegungen und Stadtführungen. Mainz und Trier haben nicht nur das vom münsterischen Journalisten Klaus Baumeister entwickelte Konzept übernommen, sondern auch den Titel.


Nachahmer-Konzepte gibt es ohnehin quer durch die Republik: „Elternauflauf“ heißt es in Rostock, „Achtung Eltern“ in Weimar und „Stipp-Visite“ in Leipzig. Damit nicht genug: Das Schlagwort „Elternalarm“ hat sich bundesweit etabliert für Hotel-Arrangements in Hochschulstädten, speziell angeboten für auswärtige Eltern von Studierenden.

Auch das Medieninteresse ist gewachsen. Die Frankfurter Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung widmeten jüngst dem Elternalarm jeweils eine Themenseite - und warfen auch kritische Fragen auf. Etwa die, wie es um das Organisationstalent junger Menschen bestellt ist, wenn sie sich selbst im Studium noch von ihren Eltern beraten lassen.

In Münster findet der nächste Elternalarm im Herbst 2012 statt.



21 · 10 · 11




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