Münster - Wissenschaftlern aus Deutschland und Israel ist es gelungen, in der Petrischale Spermien aus Stammzellen von Mäusehoden zu gewinnen - ein Durchbruch in der Fruchtbarkeitsforschung, wie die Universität Münster am Donnerstag mitteilte. Falls sich das Verfahren übertragen lässt und alle Hürden genommen werden, kann die Medizin in Zukunft einigen unfruchtbaren Männern zu Spermien für die künstliche Befruchtung verhelfen.
Auch Jungen könnte es helfen, die sich bereits vor der Pubertät aggressiven Therapien unterziehen müssen und deshalb kein Sperma für spätere künstliche Befruchtung einfrieren lassen können, sagte Professor Dr. Stefan Schlatt vom münsterschen Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA)