Münster - In den Hörsälen an der Uni wird jeder Platz gebraucht. Und bis sich so ein großer Saal füllt, kann schon mal einige Zeit vergehen. Prof. Thomas Apolte ist Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und weiß ein Lied davon zu singen. Von seinem Pult vor dem Auditorium pflegt der Professor vor Vorlesungsbeginn die Sitzgewohnheiten seiner Studenten zu studieren - und weiß: Wenn die Studenten lieber in der Mitte säßen als am Rand, könnte er viel eher loslegen. Hier seine kleine Psychologie der „Hörsaal-Besetzung“:
Die ersten, die kommen, sinken generell ganz hinten auf den äußersten Randplatz, den am weitesten vom Professor entfernten. Nach und nach füllen sich alle Plätze an den Gängen, die mit „Fluchtmöglichkeit“. Könnte ja sein, dass man während der Vorlesung schnell weg muss. Und das ist am besten unauffällig ganz hinten möglich.