Münster - Rund zehn Jahre ist es her, dass Wissenschaftler verkündeten: „Das menschliche Erbgut ist entschlüsselt.“ Auch Forscher aus Münster wirkten am „Human Genome Project“ mit. Die Arbeit geht weiter, denn im „Buch des Lebens“ sind zwar die Worte (Gene) zu lesen, aber die Sätze (Regelkreise, Pathways) ergeben noch nicht immer Sinn. Bei der Entschlüsselung hilft den Medizinern der Universität Münster jetzt ein rund 560 000 Euro teures Hochleistungsgerät.
Welche Gene sind für den Ausbruch einer bestimmten Krebserkrankung verantwortlich? Wie kann Menschen mit einem angeborenen Gendefekt geholfen werden? Um solche Fragen beantworten zu können, muss der genetische Code bestimmt werden.