CDU will Bürgerhaushalt einführen


CDU-Oberbürgermeisterkandidat Markus Lewe will einen Bürgerhaushalt einführen
CDU-Oberbürgermeisterkandidat Markus Lewe will einen Bürgerhaushalt einführen
(Foto: Dirk Anger)


Münster - Um die Bürger künftig stärker an der Vergabe städtischer Gelder zu beteiligen, will die CDU einen Bürgerhaushalt einführen. Das erklärte CDU-Oberbürgermeisterkandidat Markus Lewe am Freitagvormittag.

Ein gewisser Geldbetrag soll nach Lewes Vorstellungen in einen Bürgerhaushalt überführt werden. Über die Verwendung dieser Mittel soll die Bürgerschaft diskutieren. Das Votum müsse die Politik bei ihrer abschließenden Entscheidung berücksichtigen.


Er halte den Bürgerhaushalt für ein sinnvolles Instrument, um die Bürger zu beteiligen, sagte Lewe bei einer Wahlkampf-Pressekonferenz am Morgen. "es ist aber kein Ersatz für die repräsentative Demokratie."

Die Stadt Köln beispielsweise stellt nach CDU-Angaben acht Millionen Euro jährlich in einen Bürgerhaushalt ein. Verbände, Vereine, Initiativen und Privatpersonen diskutieren dort in einem festeglegten Verfahren über die Mittelverwendung.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der Samstagsausgabe der Westfälischen Nachrichten!

VON DIRK ANGER


08 · 05 · 09




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