Münster - Große Ereignisse werfen ihre Schatten auch im Hochsommer voraus. In Münster werden vom 28. bis 31. Juli über 600 Ärztinnen aus mehr als 50 Ländern erwartet, die sich unter der Präsidentschaft der Radiologin Prof. Atsuko Heshiki aus Japan, Präsidentin der Medical Women's International Association (MWIA) mit den globalen Herausforderungen und Chancen in der Medizin beschäftigen.
Bei dem viertägigen wissenschaftlichen Kongress, für dessen Organisation und Durchführung der Deutsche Ärztinnenbund verantwortlich zeichnet, geht es um die Themen Ernährung, Sucht, Epidemische Erkrankungen, Medizinische Grundversorgung, Gender Strategien, Gewalt gegen Frauen, Pubertät und Sexualität. Schirmherrin ist Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen.
Gesundheit ist ein globales Gut. Ob es dabei um Müttergesundheit, die Auswirkungen des Klimawandels oder den Einfluss von Bildung auf die Gesundheit geht, lokale Lösungen allein werden scheitern. Prof. Dr. Ilona Kickbusch, Direktorin des Global Health Programme, Graduate Institute for International and Development Studies, Genf und vormalige Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stellt in ihrem Einführungsvortrag die Frage: Wie global ist die Gesundheit?
Anmeldung & Programm: mwia2010.net
und weitere Informationen:
www.aerztinnenbund.de