Vorschlag: Recyclinghof ins Gewerbegebiet - Skater an die Eschstraße

Bäumchen wechsel dich?


Eine saubere Lösung? Die CDU schlägt vor, den Recyclinghof von der Eschstraße ins Gewerbegebiet Wolbeck-Nord zu verlegen, um die Verkehrsströme zu entzerren. Statt dessen könnte die Skateranlage an die Eschstraße ziehen.Foto:
Eine saubere Lösung? Die CDU schlägt vor, den Recyclinghof von der Eschstraße ins Gewerbegebiet Wolbeck-Nord zu verlegen, um die Verkehrsströme zu entzerren. Statt dessen könnte die Skateranlage an die Eschstraße ziehen.Foto:
(beg)


Münster-Wolbeck - In Wolbeck werden derzeit Ideen wie am Fließband produziert. Eine davon lautet: Den Recyclinghof ins Gewerbegebiet Wolbeck Nord zu verlegen. Der alte Recyclinghof an der Eschstraße könnte neuer Standort der Skateranlage werden: Asphalt und sogar Beleuchtung sind vorhanden; Lärmprobleme nicht zu erwarten. Diesen Antrag wird die CDU am Dienstag in die BV Südost einbringen.

Hintergrund der Überlegungen sind zwei drängende Probleme, die einer Lösung harren: Erstens gilt es, das Verkehrsproblem auf der Eschstraße zu entschärfen, wenn diese als Zubringer zur Ortsumgehung ausgebaut wird. Zweitens wird schon lange nach einer dauerhaften Lösung für die Skateranlage gesucht. „Mit einer Verlagerung des Recyclinghofs könnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, meint Horst Karl Beitelhoff, der den Vorschlag in die Diskussion brachte.


Der Recyclinghof wird dienstags zu den Öffnungszeiten zwischen 10 und 19 Uhr sehr stark frequentiert. Der schmale Zufahrtsweg soll zudem einen Parkstreifen für Friedhofsbesucher erhalten. Womöglich müsste der Weg sogar ausgebaut werden, um den Verkehr aufzunehmen. Und ganz zu schweigen von der Eschstraße: „Je weniger Verkehr auf der Eschstraße ist, desto besser für die Anwohner.“

Im Gewerbegebiet gäbe es ausgebaute Zufahrtswege und genügend Platz für einen Recyclinghof. Zudem würde der Pkw-Verkehr zum Recyclinghof aus dem Ortskern herausgeführt; eine bequeme Erreichbarkeit über die Ortsumgehung wäre möglich.

Als Beitelhoff den Antrag Anfang Dezember formulierte, ahnte er noch nicht, dass sich inzwischen eine neue Dynamik in Sachen Skateranlage ergeben würde. Wie berichtet, soll die Anlage nun doch schon 2013 im Sportzentrum gebaut werden. Beitelhoff: „Wenn die Skateranlage auf den alten Recyclinghof käme, hätten wir im Sportzentrum mehr Luft.“ Mal sehen, was die Verwaltung dazu sagt, die um Prüfung gebeten wird.

VON BETTINA GOCZOL, HILTRUP


27 · 01 · 12





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