Coesfeld (tl). Von bescheidenen Anfängen zur offiziellen Abteilung der DJK Coesfeld VBRS - mit ihren einstimmigen Voten zu Satzung und Besetzung des Vorstandes bestätigten die Bogenschützen diese Entwicklung. 30 Gründungsmitglieder trafen sich im Clubheim der Tennisabteilung der DJK Coesfeld-VBRS am Haugen Kamp, um ihrem Sport, den sie bisher im Rahmen von zeitlich begrenzten Kursangeboten der Gesundheits- und Rehasportabteilung ausgeübt hatten, einen festen organisatorischen Rahmen zu geben.
Dabei hatten die Aktivisten um die Initiatoren Rolf Stöveken und Ulli Kremer mit Unterstützung des DJK-Hauptvereins gründliche Vorarbeiten geleistet, denn den neuen Mitgliedern der Bogensport-Abteilung konnte eine abstimmungsreife Abteilungssatzung sowie eine Beitrags- und Arbeitsordnung vorgelegt werden.
Der Versammlungsleiter und später zum 1. Vorsitzenden gewählte Volker Rier schritt zügig zur Abarbeitung der Tagesordnung, die als ersten wichtigen Punkt die Abstimmung über die Satzung vorsah.
Mit großer Einmütigkeit stimmten die Anwesenden bei zwei Enthaltungen für die Annahme, womit die Grundlage für die Arbeit in der Abteilung gelegt war. Ebenfalls große Übereinstimmung gab es bei der Besetzung des Vorstandes: Einstimmig bei jeweils einer Enthaltung wurden gewählt: Volker Rier (1. Vorsitzender), Ulli Kremer (Kassierer), Lisa Kolleck (Schriftführerin), Thomas Dickmanns (Jugendwart), Rolf Stöveken (Material- und Platzwart), Thomas Valk (Öffentlichkeitsarbeit) sowie Martin Schürmann, Lennart Thoms und Klaus Fedder (Beisitzer).
Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" gab Volker Rier einen Überblick über die kommenden Aufgaben: "Bogenschießen ist in erster Linie ein Freiluft-Sport, und die Möglichkeiten auf dem Kasernen-Gelände sind zeitlich begrenzt", so Rier über die Zukunft der von der Stadt Coesfeld gestellten Trainingsmöglichkeiten auf einem ehemaligen Schießstand in Flamschen. Langfristiges Ziel sei daher die Schaffung eines dauerhaften Standes für das Freiluft-Schießen. Qualifizierungsmaßnahmen für Schieß- und Übungsleiter und Materialbeschaffung wurden ebenso thematisiert wie der mangelhafte bauliche Zustand der für das Wintertraining genutzten DJK-Sporthalle an der Dieselstraße oder geplante Aktionen wie der am 14. 2. beginnende Einsteiger-Kurs.
Nach zwei Stunden schloss Volker Rier mit einem Dankeschön für die Mitarbeit und das ihm entgegen gebrachte Vertrauen die Versammlung, die die Grundlagen für eine weitere Entwicklung des Bogensports in der Kreisstadt gelegt hat.
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Weitere Infos im Internet unter: www.bogensport-coesfeld.tomvalk.de