Fabian Laukamp macht Jagd auf die Norm


Schneller Anlauf: Fabian Laukamp, der Stabhochspringer aus Coesfeld.
Schneller Anlauf: Fabian Laukamp, der Stabhochspringer aus Coesfeld.


Coesfeld. In Leverkusen, Schauplatz der Westdeutschen Hallenmeisterschaften, flog der Coesfelder Fabian Laukamp, der für die LG Ratio Münster startet, zum zweiten Mal in seiner Stabhochsprung-Karriere über 4,50 Meter. In einem starken Teilnehmerfeld belegte er damit einen ausgezeichneten fünften Platz.

Dabei waren die Voraussetzungen für einen guten Wettkampftag alles andere als optimal. So starteten zehn Männer und elf Jugendliche zusammen auf einer Stabhochsprung-Anlage, so dass das Einspringen schon förmlich zur Geduldsprobe wurde.


Mit einem Vier-Meter-Sprung stieg Fabian Laukamp in den Wettbewerb ein, doch die langen Wartezeiten zwischen den nächsten Sprüngen waren nicht gerade förderlich, um die nötige Spannung zu halten.

Schon viereinhalb Stunden weilte Fabian Laukamp an der Anlage, als die Latte auf 4,50 Meter gelegt wurde. "Der Wettkampf wurde zu einer regelrechten Kraftprobe", meinte Trainer Daniel Kirsch.

Diese Höhe schaffte der 17-Jährige Athlet im dritten Versuch. Als die Latte dann bei 4,60 Meter lag, musste er sich nach drei Versuchen geschlagen geben.

"Schade, dass die Bedingungen für mich nicht so optimal waren wie vor zwei Wochen in Bielefeld, dann hätte ich heute die Norm von 4,60 Meter für die Deutschen Meisterschaften geschafft", sagte Fabian Laukamp hinterher ein wenig traurig. Doch diese Norm, so Trainer und Athlet, ist bis zum Sommer fest geplant.



07 · 02 · 12





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