Lüdinghausen - Ein Gestänge mit vier Schrauben, jede so lang wie ein kleiner Finger, operierten die Ärzte in der vergangenen Woche aus der Brust von Christian Hülshorst. Die imposante Halterung steckte zwischen dem fünften und siebten Brustwirbel des Lüdinghausers. Sie war das letzte Überbleibsel der Operationen nach dem schweren Sturz des Motorradsportlers vom AMSC Lüdinghausen im August 2010. Mindestens vier Wochen darf er jetzt keinen Rennsport betreiben.
Die Zwangspause tut „Hülse“, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, nicht weh. Hallenrennen werden sowieso immer weniger angeboten, und in die Bahnsaison startet er erst Anfang April. Er nutzt die Zeit jetzt, um an seinen Maschinen zu basteln.