Handball-Bezirksliga

HSG brennt auf Revanche


Im Hinspiel hatten die Sendener die HSG-Angreifer gut im Griff. Hier scheitert Christian Welzel an der ASV-Deckung.Foto:
Im Hinspiel hatten die Sendener die HSG-Angreifer gut im Griff. Hier scheitert Christian Welzel an der ASV-Deckung.Foto:
(chrb)


Senden/Ascheberg - Zurück an alter Wirkungsstätte: Erstmals seit seinem Abschied im Sommer 2011 kehrt Volker Hollenberg als Trainer in die Sendener Neue Halle zurück. Allerdings wird er am Sonntag um 16 Uhr auf der gegnerischen Bank Platz nehmen. Der Lüdinghauser kommt mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, nach Senden, um seine alte Truppe, die nun von Sebastian Bücker gecoachte ASV-Reserve, nach Möglichkeit zu besiegen. Auf dem Feld dabei mithelfen will Matthias Trautvetter, der mit Hollenberg zur HSG wechselte. Wie auch Fabian Georg, doch dessen Einsatz ist fraglich, er laboriert an der Achillessehne.

Ex-Kollege Sebastian Bücker würde einen Ausfall von Georg mit gemischten Gefühlen sehen. Denn der Coach des ASV 2 und die meisten seiner Spieler kennen Trautvetter und Georg aus dem Effeff. „Wir müssen unser Wissen ausnutzen“, sagt Bücker. „Fabian darf am Kreis nicht zum Wurf kommen und Matthias nicht aus dem Rückraum.“ Im Hinspiel klappte das hervorragend. Damals entführten die Sendener nach einem 21:17-Sieg beide Punkte aus Ascheberg.


„Das darf sich keinesfalls wiederholen, dass wir den Torhüter warmwerfen“, nimmt Hollenberg auf die Leistung von Sendens Keeper Benedikt Gillich Bezug. Doch der HSG-Trainer ist zuversichtlich: In den letzten Spielen habe seine Mannschaft im Schnitt mehr als 30 Tore geworfen und sich damit zu einer der gefährlichsten Torfabriken der Bezirksliga entwickelt.

Das weiß auch Bücker: „Die Vorzeichen stehen für uns schlechter als vor dem Hinspiel, weil die HSG konstanter spielt als zu Beginn der Saison.“ Für seine eigene Truppe kippte die Tendenz dagegen ins Negative. Seit sieben Spielen hat die ASV-Reserve nicht mehr gewonnen.

Zumindest personell sieht es auch für Sonntag nicht gut aus. Bücker selbst (Trainingsrückstand), Christopher Fukas (Bänderriss) und Sebastian Franetzki (Unistress) werden definitiv nicht auf dem Feld stehen. „Wenn es klappt, können wir auf Unterstützung durch die A-Jugend hoffen“, so Spielertrainer Bücker.

Sein Ex-Trainer Hollenberg muss am Sonntag auf die Langzeitverletzten Michael Baum und Markus Hattrup verzichten. Auch sonst erwartet der HSG-
Coach alles andere als einen Selbstgänger gegen die Sendener: „Wenn sie in den vergangenen Spielen Motivationsprobleme hatten, werden sie die gegen uns garantiert nicht haben.“



04 · 02 · 12





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