Senden - Sieben Mal in Folge haben die Handballer des ASV Senden zuletzt gewonnen, doch für Trainer Diethard von Boenigk sind Statistiken Schall und Rauch. „Wenn wir das 20 Mal hintereinander geschafft haben, dann sind wir auch aufgestiegen“, kommentiert er trocken die Aussicht auf den achten doppelten Punkterfolg in Serie.
Der stünde am Sonntag an, wenn um 18 Uhr in der Sendener Neuen Halle die HSG Stemmer/Friedewalde aufläuft. Die Rollen sind klar verteilt, die Gastgeber liegen auf Platz eins der Verbandsligatabelle, die HSG auf Rang elf. Das Hinspiel gewann der ASV mit 35:26. „Das war eine klare Sache gegen eine nicht in Bestbesetzung angetretene Truppe“, relativiert von Boenigk das Ergebnis und warnt davor, das Rückspiel auf die leichte Schulter zu nehmen: „Es wäre grob fahrlässig, diese Mannschaft mit zwei guten Rückraumspielern zu unterschätzen. Wir werden die schon ernst nehmen. Insofern gehe ich davon aus, dass wir unserer Favoritenrolle gerecht werden.“