Lüdinghausen - Angefressen stand Christine Drees wenige Minuten nach der 1:3-Niederlage der Lüdinghauser Volleyballfrauen gegen den Detmolder TV (25:20, 17:25, 16:25, 20:25) am Spielfeldrand der heimischen Berufsschulhalle. „Die Detmolder sind nicht die Gegner, die wir schlagen müssen, aber es sind die, die wir schlagen können. Und das ärgert mich langsam maßlos.“
Es war die dritte Oberliga-Niederlage der Unionistinnen in Folge, und sie war in der Tat überflüssig wie ein Kropf. Im ersten Satz hatten die Gastgeberinnen klar gezeigt, wozu sie in der Lage sind, waren hoch motiviert, machten Stimmung auf dem Feld und diesmal auch die wichtigen Punkte. Bis zum 19:19 spielten sie mit den ebenfalls nicht gerade schlecht aufgelegten Gästen auf Augenhöhe. Dann bewiesen sie den zuletzt so schmerzlich vermissten Killerinstinkt, machten bei Aufschlag Steffi Blasey sechs Punkte in Folge und den Sack dann zu.