Senden - Wenn der Spitzenreiter den Tabellenelften erwartet, darf man nicht unbedingt ein spannendes Drama erwarten. Aber dass sie so locker einen Sieg einfahren würden, hätten die Handballer von Verbandsliga-Tabellenführer ASV Senden vor der gestrigen Partie gegen die HSG Stemmer/Friedewalde sicherlich nicht erwartet. Mit 43:27 (21:9) gewannen die Hausherren in der heimischen Neuen Halle.
Von Beginn an machten die Sendenern den Zuschauern klar, dass sie an diesem frühen Sonntagabend auf keinen Fall mit einem nervenzerreißenden Krimi rechnen konnten. Sie legten mit 10:1 vor, schalteten dann einen Gang zurück und bauten den Vorsprung bis zur Pause „nur“ um drei weitere Tore aus. Nach der Pause sah ASV-Trainer Diethard von Boenigk „ein Scheibenschießen - im Prinzip ohne Deckung, auch bedingt durch die vielen Wechsel“. Beim 29:14 hatten die Gastgeber die Führung auf 15 Treffer ausgebaut - als Jan Henrik Franetzki sechs Minuten vor dem Ende das 40. ASV-Tor des Abends erzielte, auf 17.