Lengerich - Nein, an eine Überraschung gegen den überragenden Spitzenreiter TSG Harsewinkel hatte im Vorfeld der gestrigen Partie bei der HSG Hohne/Lengerich niemand wirklich gerechnet. „Die waren in allen Belangen besser und haben uns deutlich unsere Grenzen aufgezeigt“, fand Trainer Jörn Brüggemann klare Worte. So empfand er die klare 20:35 (9:15)-Niederlage auch als nicht so tragisch. Dennoch, so langsam wird es eng für die HSG. Die Pleite gegen Harsewinkel war bereits die sechste Schlappe in Folge. Die Abstiegszone ist bedrohlich nahe gerückt.
Dabei hatte es die ersten 20 Minuten überhaupt nicht nach einer solch deftigen Schlappe ausgesehen. Die Hausherren zeigten eine richtig gute Leistung. Bis zum 7:6 lagen sie fast durchweg vorne und waren bis zum 8:9 dran. Dann zog sich Gerrit Apelt eine blutende Platzwunde am Kopf zu, die im Krankenhaus genäht werden musste. Sein Ausfall wirkte sich wie ein Schock auf die Mannschaft aus. Fortan ging nicht mehr viel.