Ladbergen - Das hatten sich die Handballer des TSV Ladbergen ganz anders vorgestellt. Irgendwie schien sich am Sonntagabend beim VfL Mennighüffen alles gegen sie verschworen zu haben. Auch einige Schiedsrichter-Entscheidungen muteten merkwürdig an. So musste sich der TSV mit 31:35 (15:16) geschlagen geben. Allerdings lag es nicht allein an den Referees. Die Mannen von Trainer Tobias Mateina, der nach Abpfiff stocksauer war, müssen sich an die eigene Nase fassen, ließen sie doch zahlreiche Chancen ungenutzt, verwarfen zwei Siebenmeter und ließen den Hausherren zu viel Raum. Die sonst so sattelfeste Abwehr hatte nicht ihren besten Tag erwischt.
Die erste Halbzeit war durchweg eng. Beim 3:1 und 13:12 lagen die Gäste sogar vorne. Beim Pausenpfiff (15:16) war noch alles offen.