Rheine/Rerik. Surfski fahren hat denkbar wenig mit Wintersport zu tun - und ist dennoch ausgesprochen populär. Vor allem in Südafrika, Australien und den USA. Gemeint ist jedoch keine Sportart mit zwei Brettern, sondern es geht um Kanufahren auf dem Meer. Möglichst bei kräftigem Wellengang. Wenn zu diesen Wettkämpfen in Deutschland eingeladen wird, ist der Rheinenser Markus Perrevoort fast immer mit dabei. Er hat seine neue Lieblingssportart gefunden, und deshalb verbrachte er das Wochenende auch in einem kleinen Nest namens Rerik. Das liegt direkt an der Ostsee irgendwo zwischen Wismar und Rostock, und es ging um den Deutschland-Cup.
Heftiger Wellengang macht aus jedem Surfski-Rennen ein kleines Abenteuer, doch die sportlichen Chancen von Markus Perrevoort steigen, wenn es Wind und Welle etwas ruhiger angehen lassen. Das war am Samstag so der Fall, als am Nachmittag der Startschuss zu einem Mitteldistanzrennen über zwölf Kilometer fiel. Die erste Hälfte wurde auf einem Salzhaff absolviert, hier herrschten fast Bedingungen wie auf einem Flachwassersee. Erst dann ging es raus auf die Ostsee.