Wettringen. „Wir mussten unserer Unerfahrenheit Tribut zollen“, reflektiert Vorwärts Wettringens Trainer Clemens Gude noch einmal die 2:4-Heimniederlage gegen den TuS Altenberge in der Vorwoche. „Dadurch haben wir die Chance verpasst, uns mit einem ,Dreier zurück in die erweiterte Spitzengruppe zu schießen. Die Punkte, die wir gegen Altenberge verloren haben, wollen wir uns morgen in Hopsten wiederholen.“
Doch Gude weiß auch, dass sich ein Gastspiel in der Westfali-Arena von anderen Auswärtsspielen in der Bezirksliga wesentlich unterscheidet. „Ein echtes Fußballstadion, ein unglaublich kampfstarker Gegner und Fans, die ihr Team beinahe schon fanatisch unterstützen. Dort aufzulaufen, ist eines der Highlights in der Saison“, betont Gude. Aus langjähriger Erfahrung weiß er, dass in Hopsten so gut wie alles möglich ist. In ihrer Aufstiegssaison 2007/08 verloren die Wettringer in Hopsten am 19. Spieltag das erste Mal. Zudem erinnert Gude an Preußen Borghorst, das dort im Vorjahr den Aufstieg in die Landesliga verspielte (0:0). „Viele meiner jungen Kicker haben noch nie erlebt, wie es in Hopsten zugeht. Sie müssen sich auf alles gefasst machen. Dort gilt es, nicht nur die Bälle gut im Griff zu haben, sondern auch die Nerven“, so Gude weiter.