Fußball-Bezirksliga

Sascha Pakularz als leuchtendes Beispiel für das Formhoch


Auch Neuzugang Alexander Hollermann (r.) sorgt für einen Qualitätschub beim FC Eintracht Rheine 2 und erweitert die Möglichkeiten in der Offensive.
Auch Neuzugang Alexander Hollermann (r.) sorgt für einen Qualitätschub beim FC Eintracht Rheine 2 und erweitert die Möglichkeiten in der Offensive.
(Foto: Möllers)


Rheine. Wenn die Leistung stimmt, das Ergebnis den guten Lauf aber nicht widerspiegelt, passen Aufwand und Ertrag nicht. Ähnlich erging es dem FC Eintracht Rheine 2 im Vergleich gegen Arminia Ibbenbüren, als es trotz zahlreicher nur zu einem 2:2 reichte. Die zwei verlorenen Punkte kann sich die Reserve am Sonntag bei den Sportfreunden Lotte 2 zurückholen. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasen neben der Solartechnics-Arena.

„Das Ding ist abgehakt. Ich fand, dass wir nicht schlecht gespielt haben“, will Trainer Norbert Tillar das erste Unentschieden der Saison nicht lange betrauern. Denn immerhin ist sein Team auch nach drei Spielen noch ungeschlagen, und das soll auch nach den 90 Minuten in Lotte nicht anders sein. Vorbilder sind vorhanden: Vor zwei Wochen konterte Amisia die Lotteraner aus und gewann mit 3:1.


Auf Kunstrasen, den Tillar als „top“ bezeichnet, kommt es entscheidend darauf an, ein hohes Maß an taktischer Disziplin und Ballkontrolle abzurufen. Dafür hat die FCE-Reserve in Person von Sascha Pakularz, Stefan Schmitz und Igor Romanov beschlagene Leute, die für einen technisch anspruchsvollen Fußball stehen.

Im Vergleich zum Vorjahr sieht Tillar seine Mannschaft qualitativ besser, denn: „Die Leistungsdichte ist größer. Damals musste ich manchmal jeden Spieler aufstellen, der geradeaus laufen konnte. Jetzt sind wir stärker.“ Exemplarisch nennt er Sascha Pakularz, der nach seiner langen Verletzungspause wie ein Neuzugang für das Team wirkt. Seine hohe Fitness führt der Trainer auch darauf zurück, „dass Sascha sich hier zum Trainingsbeginn sechs, sieben Kilo leichter präsentiert hat“. Neben Pakularz wird am Sonntag auch Julian Krause wieder beginnen, der gegen Ibbenbüren zuletzt 78 Minuten lang die Bank drücken musste. „Es wird immer Härtefälle geben. Ich muss rotieren, sonst verliert ein Spieler seine Form“, verrät Tillar, der gegen die Sportfreunde-Reserve auf Christian Möller, Ingo Kühs, Alexander Noak (alle verletzt) und Simon Rosetti (keine Spielberechtigung) verzichten muss.

VON DIRK MÖLLERS


03 · 09 · 10





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