Wettringen. Überheblichkeit sei kein Problem seiner Mannschaft, hatte Vorwärts Wettringens Trainer Dietmar Rusteberg vor dem Kreispokal-Halbfinale gegen den Bezirksligisten Ibbenbürener SV gesagt. Wer seinen Blick nach 60 Minuten auf die Anzeigetafel richtete, sah Rustebergs Aussage in Form von zehn Toren Vorsprung bestätigt: Die Wettringer Damen entschieden die Partie mit 33:23 (14:9) zu ihren Gunsten.
Damit zog Vorwärts zum dritten Mal in Folge ins Kreispokal-Endspiel ein - und erlebt dort in gewisser Weise ein Déjà-vu: Wie schon 2010 und 2011 heißt der Gegner im Spiel um den Pokal TB Burgsteinfurt. Die Verbandsligatruppe schlug am Samstagnachmittag Ammeloe/Ellewick mit 38:30. Das eröffnet den Wettringerinnen die Möglichkeit, die 23:29-Finalschlappe des vergangenen Jahres vergessen zu machen und den Pokalgewinn von 2010 - damals schlug Vorwärts den TBB mit 23:22 - zu wiederholen.