Rheine. Über den Auswärtssieg des FC Eintracht Rheine in Theesen konnte sich Philipp Brüggemeyer kaum freuen. In der Nachspielzeit sah der 23-Jährige im Zuge einer Rudelbildung Rot und muss sich auf eine Sperre zwischen zwei und vier Wochen einstellen.
Einsichtig zeigt sich der Emsdettener darüber, dass der Platzverweis dem Grunde nach unnötig war: „Natürlich hätte ich da wegbleiben müssen. Aber ich bin eben der Typ, der für seine Mitspieler da ist.“ Weit von sich weist Brüggemeyer allerdings die Behauptung, er habe den Theesener Khalil Rhilane mit der Faust im Gesicht getroffen: „Da rege ich mich wirklich auf. Die Aktion hatte überhaupt nichts mit einem Faustschlag zu tun. Ich wollte nur den Gegenspieler davon abhalten, auf Max Stermann zuzugehen. Ich wollte nur schlichten. Das hatte nichts mit einer Tätlichkeit zu tun.“