Heike Rheine erneut an der Spitze


Den Pokal hätten die Fußballerinnen des FFC Heike Rheine von vornherein zu Hause lassen können: Sie siegten auch in diesem Jahr im Finale gegen Germania Hauenhorst und holten sich so den Kreismeistertitel.Fotos:
Den Pokal hätten die Fußballerinnen des FFC Heike Rheine von vornherein zu Hause lassen können: Sie siegten auch in diesem Jahr im Finale gegen Germania Hauenhorst und holten sich so den Kreismeistertitel.Fotos:
(Vera Szybalski)


Burgsteinfurt - Den Wanderpokal hätten die Spielerinnen des 1. FFC Heike Rheine gar nicht mitzubringen brauchen, denn der alte und neue Hallenkreismeister der Frauen heißt: Heike Rheine. In einem spannenden Finale setzten sich die Rheinenserinnen mit 5:3 (0:0) im Neunmeterschießen gegen Germania Hauenhorst durch.

Dabei hatte der Westfalenligist im Spiel optisch die Nase vorn, münzte seine Überlegenheit aber nicht in Tore um. Im Neunmeterschießen bewies der Regionalligist seine Kaltschnäuzigkeit, traf fünf Mal ins Schwarze und freute sich über 300 Euro für die Mannschaftskasse. Heldin des Tages war für den Triumphator Torhüterin Catharina Dos Santos Carlos, die die letzten beiden Hauenhorster Schüsse abwehrte und ihrem Team den Sieg bescherte. Die Germania darf sich so über Platz zwei und 200 Euro von der Kreissparkasse Steinfurt freuen.


Zuvor überstanden beide Teams nach vier Siegen aus der Vorrunde souverän die beiden Halbfinals. Die Rheinenserinnen ließen der Reserve von Borussia Emsdetten keine Chance und bezwangen sie mit 8:0. Die Germanen triumphierten mit 3:1 über dem SC Preußen Borghorst.

Germania-Trainer Ralf Spanier war nach der Finalniederlage enttäuscht: „Es hat die glücklichere und nicht die beste Mannschaft gewonnen.“ Der Regionalligist habe sich „so durchgemogelt“, am Ende zwar „verdient das Finale erreicht“. Aber Hauenhorst hätte über das ganze Turnier hinweg „den besten Hallenfußball gespielt“. Auch Rheine-Coach Uwe Kitroschat sprach von einem „glücklichen“ Erfolg. Er hob aber hervor, dass sein junges Team „Nerven bewies“ und sich im Turnier von Spiel zu Spiel gesteigert habe.

Im kleinen Finale schoss sich der SCP seinen Halbfinalfrust von der Seele, besiegte Emsdetten II mit 8:0 und freute sich über 150 Euro. Als beste Torschützin wurde Borghorsts Kathrin Pels ausgezeichnet. Zur besten Torhüterin wurde Ann-Christin Weckermann (Borussia Emsdetten) gewählt.



29 · 01 · 12





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