Land in Sicht


Zeigte auch gegen Hesselteich seine Torgefährlichkeit, schied aber Mitte der zweiten Halbzeit verletzt aus: Philipp Dichtler.Foto:
Zeigte auch gegen Hesselteich seine Torgefährlichkeit, schied aber Mitte der zweiten Halbzeit verletzt aus: Philipp Dichtler.Foto:
(Schwackenberg)


Telgte - Die Arbeit von Alpár Jegenyés trägt Früchte. Die Landesliga-Handballer ernteten gestern Abend zwei weitere Punkte und haben einen Riesenschritt aus der vom Abstieg gefährdeten Zone gemacht. Die Gäste aus Hesselteich hatten beim 37:28-Sieg der Friesen nicht den Hauch einer Chance und müssen weiter um den Klassenverbleib bangen. „Das war in Ordnung. Wir sind erstmals seit Langem unter 30 Gegentore geblieben. Das ist der richtige Weg“, befand der Übungsleiter aus der Emsstadt zufrieden. Er lobte den Kampfeswillen und das Zusammenspiel seiner Akteure sowie Keeper Felix Auntrup, der ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft war.

Die Partie war eigentlich schon nach 15 Minuten entschieden. Da führten die Gastgeber nämlich bereits mit 11:5, hatten in allen Dingen die Nase gegen die überforderten Gäste vorn: schnelle Gegenstöße, sicherer Abschluss, gute Abwehrarbeit. Viel zu bemängeln hatte Jegenyés in dieser Phase der Begegnung nicht. Vor allem die gewaltigen Würfe von Jan-Philipp Kortenbrede, die cleveren Treffer von Philipp Dichtler und der sichere Siebenmeter-Schütze Jürgen Weber sowie Ideengeber Sebastian Seitz wussten zu gefallen.


Auch wenn Hesselteich sich zu keinem Zeitpunkt aufgab und immer versuchte, die teils Riesenabstände zu minimieren, bestimmten die Hausherren das Geschehen weiter. Dichtler, Seitz, Weber, Maximilian Krause und Niclas Nienaber bauten den Vorsprung zur Halbzeit auf 21:13 aus. Selbst die zahlreichen Fans, die aus Hesselteich nach Telgte gekommen waren, hatten wenig Hoffnung, dass ihre Vertretung dieses Spiel noch kippen würde.

Nein, danach sah es auch im zweiten Abschnitt tatsächlich nie aus. Die Gäste aus Ostwestfalen kamen zwar auf 15:21 und 20:25 heran, dann war deren Pulver aber verschossen. Wieder bestimmten die Jegenyés-Schützlinge das Geschehen, kamen auch mit der 4+2-Deckung der Gäste gut zurecht und markierten ihre Treffer nach Belieben. Einziges Manko war, dass die Friesen die Konsequenz beim Abschluss nicht mehr wie im ersten Abschnitt besaßen, dann hätte die Begegnung noch deutlicher zu ihren Gunsten ausgehen müssen. Weber mit vier Strafwürfen, Dichtler, Dieninghoff, Seitz, Schäfer und Krause machten den Sack schließlich zu.

„Besonders erfreulich war, dass jeder für jeden gekämpft und den besser postierten Mitspieler gesehen hat“, freute sich Übungsleiter Alpár Jegenyés nach diesem überzeugenden Erfolg, der für die Friesen hoch verdient war.

TV Telgte I: Weber (10/7), Krause, Kortenbrede (je 6), Seitz (5), Dichtler (4), Dieninghoff (2), Schäfer, Hoffmann, Voß, Nienaber (je 1).

VON THOMAS BINIOSSEK, TELGTE


05 · 02 · 12





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