Münster - Am Sonntag bat der USC Münster seine Fans und Helfer zum traditionellen Tag der offenen Tür. In der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule hatten Trainer Axel Büring und seine Schützlinge für die treuen Anhänger ein „Spiel ohne Grenzen“ organisiert. Ein Spiel mit Grenzen hatte das Bundesliga-Team am Tag zuvor beim VC Wiesbaden erlebt, als sich der USC nach hartem Kampf mit 1:3 geschlagen geben musste. Mit 17:25, 26:24, 21:25 und 28:30 ging die Partie nach zwei Stunden verloren. Vergebene Satzbälle, abgewehrte Matchbälle, verspielte Führungen und aufgeholte Rückstände: Die Partie hatte fast alles zu bieten, bis eben auf ein gutes Ende für den USC.
Axel Büring wollte und konnte seinen Spielerinnen nach der Partie keinen Vorwurf machen. Zumindest in Sachen Einsatzbereitschaft und Wille zeigte sich der USC in der hessischen Hauptstadt jederzeit von seiner besten Seite. „Mal abgesehen vom ersten Satz. Da haben wir schlecht gespielt und Wiesbaden gut“, so Büring in seiner Spielananalyse. Anschließend jedoch reckte sich der USC zu voller Größe auf und bot den Gastgeberinnen fortan ein Spiel auf gleicher Augenhöhe.