Münster - Rutscht der USC in eine Krise und am Ende sogar noch aus den Play-offs? Das ist nicht wirklich zu erwarten, doch rein rechnerisch nicht ausgeschlossen. Um auf der sicheren Seite zu sein, wird Münsters Damenvolleyball-Bundesligist wohl drei der sieben ausstehenden Partien der Hauptrunde gewinnen müssen.
Die Unabhängigen sind Tabellenvierter und stehen zurzeit ziemlich gut da. Insgesamt acht Teams qualifizieren sich für die Play-offs, Das Spitzentrio - Vilsbiburg, Dresden und Schwerin - wird sie sicher erreichen, dahinter bewerben sich sechs Mannschaften um die verbleibenden fünf Plätze. Stand heute wäre Köpenick als Neunter draußen. Satte sechs Zähler trennen den USC und die Berlinerinnen im Klassement. Es müsste schon ziemlich viel schieflaufen, sollte Münster diesen Vorsprung noch verspielen. Andererseits: Der USC hat die jüngsten Partien in Wiesbaden (1:3) und gegen Schwerin (2:3) verloren. Zuvor schwächelte er in den Vergleichen mit Schlusslicht Berlin (3:1) und Abstiegskandidat Potsdam (3:2). Und nun rollt mit Spitzenreiter Vilsbiburg ein Großkaliber auf Münster zu. Trainer Axel Büring weiß um die Unwägbarkeiten des Geschäfts. Sorge, die Play-offs zu verpassen, hat er nicht: „Ich glaube an die Qualität unseres Kaders. Die Mannschaft ist stark genug.“