Münster - Drei Jahre sind genug. Für Martin Halfmann ist nach dieser Saison Feierabend. Der Trainer des Handball-Bezirksligisten DJK Eintracht Hiltrup tritt auf eigenen Wunsch ins zweite Glied zurück. Schon im Dezember hat sich das Hiltruper Eigengewächs Gedanken über seine sportliche Zukunft gemacht und diese jetzt Handballobmann Jürgen Lewitz mitgeteilt. „Martin pflegt ein kumpelhaftes Verhältnis zur Mannschaft. Damit ist er erfolgreich gefahren. Nach drei Jahren hat er nun das Gefühl, der Truppe nicht mehr viel Neues beibringen zu können und möchte lieber Platz für einen Nachfolger machen“, zeigt Lewitz Verständnis für Halfmanns Rückzug.
Zwei Jahre sind genug. Helge Rüddenklau hat seine sportliche Abstinenz nach dem Ausscheiden als Trainer in Kinderhaus zuerst genossen. „Aber das zweite Jahr ist unerträglich.“ Da kam es ihm wie gerufen, dass sich die Hiltruper nach einem neuen Coach für die Erste umschauen. „Mit dem Fahrrad eine Viertelstunde, mit dem Auto fünf Minuten“, hat der Amelsbürener demnächst eine ganz kurze Anreise. Am Samstag wurde er der Mannschaft vorgestellt, hat bereits die ersten Gespräche geführt und steckt in der Planung für die kommende Spielzeit.