Gladbach auf gutem Weg

Also den Kopf unter den Arm nehmen und Abbitte leisten. Der Autor dieser Zeilen schrieb unlängst an gleicher Stelle, dass Mönchengladbach trotz bemerkenswerter Ergebnisse nicht das Zeug besitze, den Spitzenteams der Liga dauerhaft Paroli zu bieten. Er könnte sich geirrt haben, das ist bekanntlich menschlich, deshalb nun der Salto rückwärts: Wenn die Borussia öfter so auftritt wie beim 5:0-Rausch am Samstag gegen Bremen, dann wird sie sich tatsächlich auf einem Platz etablieren, der 2012 zur Teilnahme am internationalen Geschäft berechtigt.

Auch wenn einige Betrachter den jüngsten Coup auf die treibende Kraft reduzierten, ist Gladbach beileibe nicht der „VfL Reus“. Trainer Lucien Favre, der den Club in der vergangenen Saison als Schlusslicht übernahm, hat ein Kollektiv geschaffen, das straff organisiert ist und in dem jeder Spieler Platz und Aufgabe hat. Großartig, wie schnell und sehenswert die Borussia gegen hoffnungslos überforderte Bremer von Abwehr auf Angriff umschaltete. Das erinnerte ein bisschen an den Stil des Meisters. Die Dortmunder sind der nächste Gast in Gladbach - es ist ein Spitzenspiel.





VON WILFRIED SPRENGER


21 · 11 · 11



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FUSSBALL 1. BUNDESLIGA
SP PKT
1.  Borussia Dortmund 34   81
2.  Bayern München 34   73
3.  FC Schalke 04 34   64
4.  Bor. M'gladbach 34   60
5.  B. Leverkusen 34   54
6.  VfB Stuttgart 34   53
7.  Hannover 96 34   48
8.  VfL Wolfsburg 34   44
9.  Werder Bremen 34   42
10.  1. FC Nürnberg 34   42
11.  1899 Hoffenheim 34   41
12.  SC Freiburg 34   40
13.  FSV Mainz 05 34   39
14.  FC Augsburg 34   38
15.  Hamburger SV 34   36
16.  Hertha BSC 34   31
17.  1. FC Köln 34   30
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