DOSB geht von rund 410 London-Startern aus

Berlin - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) geht im kommenden Jahr von rund 410 deutschen Olympia-Startern in London aus.

«Wir rechnen damit, dass wir am Ende eine Teamstärke von 410 oder 411 Sportlern haben werden», sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper auf der Sportausschuss-Sitzung des Bundestages, in der Vertreter von DOSB und Deutschem Behinderten-Sportverband (DBS) über den Stand der Vorbereitungen auf die Olympischen und die Paralympischen Spiele 2012 in London berichteten.


Dabei erklärte Vesper, dass nach dem bisherigen Verlauf der Qualifikationen «die Zahl von 440 Teammitgliedern wie in Peking kaum zu erreichen» sei. Aktuell habe Deutschland 69 Quotenplätze mit 160 qualifizierten Athletinnen und Athleten.

Das Ziel des DOSB insgesamt sei Platz fünf der Nationenwertung. Die internationale Konkurrenz sei abermals härter und verschärfter geworden, in Peking hätten 85 Nationen Medaillen gewonnen.

Nach Auskunft von Karl Quade, Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Behinderten-Sportverband, werde das deutsche Paralympics-Team etwa 170 Athleten stark sein. Zuletzt hatten sich die Rollstuhlbasketball-Damen als Europameister und die -Herren als EM-Zweiter für London qualifiziert. Bisher haben sich 87 deutsche Behindertensportler die Teilnahme gesichert.



21 · 09 · 11





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