Almaty - Björn Kircheisen schüttelte immer wieder den Kopf und konnte sich im ersten Moment kaum über seinen zweiten Platz bei der Weltcup-Premiere der Nordischen Kombinierer im kasachischen Almaty freuen.
Der Routinier lernte in Almaty völlig neue Wettkampfbedingungen kennen, meisterte sie jedoch mit Bravour - auch wenn er am Ende völlig erschöpft war. Dass der Norweger Mikko Kokslien nach dem Sprung und dem 10-Kilometer-Lauf doch noch um 6,9 Sekunden besser war, nahm Kircheisen schließlich fair zur Kenntnis. «Kokslien war eine Nummer besser», sagte der Athlet aus Johanngeorgenstadt.