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NRW

„Invictus Games“ 2022: Laschet hofft auf Prinz Harry

Mittwoch, 15. Januar 2020 - 06:16 Uhr

von dpa

Prinz Harry bei den Invictus Games. Foto: Danny Lawson/Press Association/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) - Noch ist es nicht offiziell - aber alles spricht dafür: Die von Prinz Harry initiierten „Invictus Games“ werden 2022 wohl nach nach Düsseldorf kommen. Donnerstag wird die Entscheidung verkündet. Ministerpräsident Laschet hofft, das Prinz Harry an Bord bleibt.

Die „Invictus Games“ finden 2022 aller Voraussicht nach in Düsseldorf statt. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) reist zu einem Termin in die Deutsche Botschaft nach London, wo es am Donnerstag eine Pressekonferenz geben wird. Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ hat Verteidigungs-Staatssekretär Peter Tauber bereits im Dezember den Vertrag in London unterschrieben. Bei den Spielen treten kriegsversehrte Sportler in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an.

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) äußerte sich optimistisch - und wünscht sich, dass Prinz Harry bei den von ihm initiierten Spielen an Bord bleibt. Laschet sagte auf dpa-Anfrage: „Jetzt ist die Chance da. Die „Invictus Games“ in Nordrhein-Westfalen passen perfekt zu unserem Sportland, und es wäre ein toller Schritt auf unserem Weg zu Olympia 2032.“

Der Ministerpräsident reagierte auch auf die Ankündigung Prinz Harrys, sich teilweise aus dem royalen Leben zurückzuziehen: „Ich habe großen Respekt für die jüngste persönliche Entscheidung des Herzogs von Sussex und seiner Ehefrau. Zugleich habe ich die große Hoffnung, dass Prinz Harry seinen bemerkenswerten Einsatz für die „Invictus Games“ fortsetzt und wir ihn bei uns in Nordrhein-Westfalen begrüßen können.“

Nach dpa-Informationen hatte die damalige Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Anfang 2019 Laschet angesprochen, ob eine Ausrichtung der Invictus Games 2022 in NRW bei einer Bewerbung Deutschlands möglich sei. Laschet ging auf Düsseldorf zu, woraufhin die Stadt sich zusammen mit dem Verteidigungsminsterium bewarb. Als zweiter Kandidat ist das kanadische Victoria im Rennen.


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