NRW

Laschet: Bürger haben Recht auf „klare, verbindliche Regeln“

Mittwoch, 14. Oktober 2020 - 05:25 Uhr

von dpa

Armin Laschet (CDU) spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Roberto Pfeil/dpa/Archivbild

Düsseldorf/Berlin (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fordert vor dem Corona-Treffen zwischen Bund und Ländern klare Beschlüsse. Die Bürger hätten „das Recht auf klare, verbindliche Regeln, die jeder nachvollziehen kann“, sagte Laschet dem „Tagesspiegel“ (Mittwoch). Er sprach sich auch dort für bundesweite Regelungen aus, wo dies angezeigt sei. „Ich wünsche mir, dass wir in den nächsten Wochen das Wir-Gefühl aus dem Frühjahr neu beleben, dass alle an einem Strang ziehen, um das Virus zu bekämpfen.“

„Indem wir in den Hotspots einheitliche Kontaktbeschränkungen, die Beschränkung der Öffnungszeiten in der Gastronomie und bei Veranstaltungen umsetzen, können wir die Ausbreitung des Virus wirksam eindämmen“, sagte Laschet der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte der CDU-Politiker weiter: „Feiern müssen reduziert, Partys können jetzt nicht stattfinden.“ Es sei jetzt wichtig, die Kontakte wieder zu beschränken. „Geöffnete Schulen und Kitas, soziale Teilhabe und ein funktionierendes Arbeits- und Wirtschaftsleben haben Vorrang.“

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen angesichts steigender Corona-Infektionszahlen an diesem Mittwoch über das insgesamt richtige Maß weiterer Beschränkungen beraten. Erstmals seit vier Monaten findet die Konferenz nicht per Video statt, die Länderchefs kommen für ein Vor-Ort-Treffen nach Berlin.

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