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NRW

Laschet: „Stellen uns gemeinsam schützend vor die Synagoge“

Donnerstag, 10. Oktober 2019 - 10:02 Uhr

von dpa

Ein Polizist steht vor der Neuen Synagoge. Foto: Caroline Seidel/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) - Weiße Rosen als Zeichen der Solidarität: Ministerpräsident Laschet und die NRW-Spitzen von SPD, Grünen und FDP haben nach dem Anschlag in Halle die Synagoge in Düsseldorf besucht. Ihre Botschaft: Kein Platz für Judenhass.

Mit einer gemeinsamen Schweigeminute an der Neuen Synagoge in Düsseldorf haben NRW-Spitzenpolitiker nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle/Saale ein Zeichen gesetzt. „Wir stellen uns gemeinsam schützend vor die Synagoge in Düsseldorf“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstagmorgen. Dann legte er gemeinsam mit den Parteivorsitzenden Sebastian Hartmann (SPD), Mona Neubaur und Felix Banaszak (beide Grüne) sowie Joachim Stamp (FDP) weiße Rosen auf die Treppe vor der Synagoge.

„Judenhass darf in unserer offenen Gesellschaft keinen Platz haben - nicht heute, nicht morgen. Der Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus eint alle demokratischen Kräfte in Nordrhein-Westfalen“, betonten die Parteichefs in einer gemeinsamen Erklärung.

Auch der NRW-Landtag will um 10.00 Uhr seine Sitzung mit einer Schweigeminute beginnen. Vor Eintritt in die Tagesordnung werde Landtagspräsident André Kuper Gedenkworte sprechen, teilte der Landtag mit.

Ein schwerbewaffneter mutmaßlicher Rechtsextremist hatte am Mittwoch versucht, in die Synagoge in Halle/Saale einzudringen und dort unter Dutzenden Gläubigen ein Blutbad anzurichten. Sein Versuch scheiterte, woraufhin er vor der Synagoge und danach in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen und mindestens zwei weitere verletzt haben soll.


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