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NRW

Nach Überfall vor Frankfurter Möbelhaus: Kölner Kooperation

Dienstag, 12. November 2019 - 12:05 Uhr

von dpa

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa

Köln/Frankfurt/Main (dpa) - Nach dem Überfall auf einen Geldboten vor einem Möbelhaus in Frankfurt arbeiten die Ermittler mit der Kölner Polizei zusammen. „Die Kollegen haben sich bei uns gemeldet und gesagt, bei ihnen habe es einen ähnlichen Fall gegeben - einen bewaffneten Raubüberfall auf einen Geldtransporter an einer Ikea-Filiale“, sagte ein Sprecher der Frankfurter Polizei am Dienstag. Fluchtauto sowie Kennzeichen seien ebenfalls gestohlen gewesen. „Wir prüfen, ob es Zusammenhänge zwischen den Fällen gibt“, erklärte ein Sprecher der Kölner Behörde. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Ein Unbekannter hatte am Samstag vor der Ikea-Filiale in Frankfurt einem Geldboten eine Kassette voller Bargeld entrissen. Bei einer Rangelei am Seiteneingang sei es zu einem Schusswechsel gekommen, bei dem jeweils mindestens ein Schuss abgefeuert worden sei. Der 56 Jahre alte Bote wurde getroffen. Die Suche nach dem Räuber lief weiter. Zur Höhe der Beute machte die Polizei keine Angabe.

Die Beamten hatten nach dem Überfall das Fluchtauto nahe dem Tatort gefunden. Die Oberklasse-Limousine war den Angaben zufolge komplett ausgebrannt. Die Ermittler vermuten, dass der Räuber den Wagen angezündet haben könnte, um seine Spuren zu verwischen. Augenzeugen hatten den Vorfall beobachtet. Es hätten sich „sehr viele“ bei der Polizei gemeldet.


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