NRW

Polizeigewerkschaft kritisiert Land: Zulagen einbehalten

Donnerstag, 30. Juni 2022 - 19:40 Uhr

von dpa

„Polizei“ steht auf der Uniform eines Polizisten. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert, dass das Land Zulagen für Polizeieinsätze in anderen Bundesländern nicht an die Beamten auszahle. So sei für Einsätze in anderen Bundesländern ein Zuschlag von 2,04 Euro pro Stunde vereinbart, der auf die üblichen Zulagen für Sonn- und Feiertagsdienste gezahlt werden müsste. Diesen Zuschlag gebe NRW aber nicht an die Beschäftigten weiter, sagte GdP-Landeschef Michael Mertens der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ/Freitagsausgaben).

Beim G7-Gipfel im bayerischen Elmau waren rund 1000 Polizisten aus NRW im Einsatz. Die Zulagen für den „Dienst zu ungünstigen Zeiten“ seien insgesamt stark reformbedürftig. Sie seien zum Teil seit der Umstellung von D-Mark auf Euro vor 20 Jahren nicht mehr angepasst worden. Das NRW-Innenministerium kündigte eine Stellungnahme an.

© dpa-infocom, dpa:220630-99-866741/2

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