Schüler in NRW kehren in Klassenzimmer zurück

Schüler in NRW kehren in Klassenzimmer zurück

Ein leerer Klassenraum. Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) - Schule zu, Schule auf: In dieser Woche dürfen viele Kinder und Jugendliche in NRW mal wieder in die Klassenzimmer kommen - zumindest abwechselnd. Das gilt allerdings nicht für die zahlreichen Kommunen mit einer zu hohen Corona-Inzidenz. Nach einer Woche Unterricht zuhause können viele Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen ab heute wieder zum Präsenzunterricht in ihre Schulen gehen. Das gilt aber nicht in Städten und Kreisen mit zu hohen Corona-Neuinfektionsraten ab einer dauerhaften Inzidenz von 200.

Das Land hat 15 der 53 NRW-Kommunen ausdrücklich benannt, die beim Distanzunterricht bleiben: Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Herne, Krefeld, Märkischer Kreis, Mettmann, Mülheim an der Ruhr, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Stadt Remscheid, Kreis Siegen-Wittgenstein, Stadt Solingen, Kreis Unna und Stadt Wuppertal. Außerdem setzten - Stand Sonntagnachmittag - Dortmund, Hamm und Bonn sowie die Kreise Recklinghausen und Gütersloh den Vor-Ort-Unterricht wegen zu hoher Corona-Zahlen weiter aus. Bielefeld kündigte an, ab Dienstag Distanzunterricht einzuführen.

Im Präsenzbetrieb gilt Corona-Testpflicht: Alle Schüler und das Personal müssen sich zweimal wöchentlich testen lassen. Trotz gegenteiliger Forderungen aus der Opposition sowie von Eltern- und Lehrerverbänden werden die Selbsttests nicht zuhause durchgeführt, sondern unter Anleitung in den Schulen.