NRW

Sondersitzung zu Corona: Laschet ruft zu Verzicht auf

Freitag, 30. Oktober 2020 - 11:17 Uhr

von dpa

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht im Landtag. Foto: Federico Gambarini/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die coronabedingten harten Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens ab dem 2. November verteidigt. „Das, was wir machen, ist verhältnismäßig, geeignet und angemessen“, sagte er am Freitag in einer Sondersitzung des Düsseldorfer Landtags zur Corona-Krise. Allerdings sei es auch für viele eine Zumutung, räumte er ein. Daher werde es staatliche Entschädigung für wirtschaftlich Betroffene geben.

Angesichts der exponentiell steigenden Neuinfektionszahlen müsse alles getan werden, um die zweite Corona-Welle zu brechen, bekräftigte Laschet. Es sei eine Illusion zu glauben, dass die bereits dramatischen Entwicklungen in Nachbarländern wie Belgien oder Frankreich nicht übergreifen könnten.

Laschet appellierte eindringlich am die Bürger, Verzicht zu üben und unnötige Kontakte zu meiden - und zwar schon an diesem letzten Wochenende vor Inkrafttreten der verschärften Corona-Schutzverordnung. „Verzichten Sie auf die üblichen Halloween-Partys“, sagte Laschet. Alle müssten mit strengen Kontrollen und Sanktionierungen rechnen. „Die örtlichen Ordnungsämter werden keinen Missbrauch dulden.“

Leserkommentare
Sven Wichmann 30.10.202023:23 Uhr

Also mal ganz im Ernst...
Die neuen Verfügungen sind in meinen Augen nicht viel Wert,
Wieder alle Restaurants Tattoo-Piercing Studios usw zu schließen ist nicht korrekt.
Viele Betreiber haben sich streng an die Vorgaben gehalten, haben Investitionen getätigt um alles umzusetzen was gefordert wurde und es steht ja auch fest, das aus Restaurants und co die wenigsten Fälle hinzukamen.
Das Problem sind die Feiern die Zuhause stattfinden, Hochzeiten die den Rahmen sprengen weil es nicht kontrolliert wird Demonstrationen die von den Gerichten erlaubt werden.
Schulen in denen keiner guckt was vor der Tür und hinter dem Haus passiert, Bushaltestellen an denen viele Menschen stehen ohne sich an eine Regel zu halten.
Supermärkte in denen sich die Marktleitung nicht durchsetzt und jeden ohne Maske laufen lässt der keine Lust hat eine zu tragen.
Würde mehr Personal für Kontrollen im Außenbereich zur Verfügung stehen würde man mit Sicherheit um einiges besser dastehen als wir es jetzt tun.
Und ich als Mitglied der Risikogruppe habe mich in einem Restaurant, bei einem Becker oder in einer Kneipe sicherer gefühlt als z.b am Rheiner Bahnhof oder beim vorbeilaufen am Berufskolleg zur Pausenzeit.
Ich weiß von meinem Sohn das es nur EINEN Lehrer gibt, der den ganzen Schulhof beaufsichtigen soll, das kann es eigentlich nicht sein.


Die Kommentarfunktionalität ist um diese Uhrzeit deaktiviert.