Kultur

Charly Hübner hört beim Rostocker „Polizeiruf 110“ auf

Mittwoch, 12. Mai 2021 - 09:51 Uhr

von dpa

Der Schauspieler Charly Hübner will nicht mehr den Rostocker Kommissar Sascha Bukow spielen. Foto: Ralf Hirschberger/zb/dpa

Hamburg (dpa) - Der Schauspieler will nicht mehr den Kommissar Sascha Bukow geben. Er sagt auch, warum er nach zehn erfolgreichen Jahren aufhören will. Nach mehr als zehn Jahren als Kommissar Sascha Bukow verlässt Charly Hübner das Team der Krimireihe „Polizeiruf 110“ aus Rostock.

„Charly Hübner verlässt den "Polizeiruf 110". Leider!“, sagte der NDR-Programmdirektor Fernsehen, Frank Beckmann, laut einer Pressemitteilung des Senders am Mittwoch. „Dem Publikum wird Kommissar Sascha Bukow sehr fehlen.“ Hübner habe die Figur mit ihren Ecken und Kanten auf einzigartige Weise verkörpert.

Man habe Verständnis für die Entscheidung Hübners und danke für die großartige Zusammenarbeit, so Beckmann. Der Schauspieler hatte demnach den Sender bereits vor einiger Zeit darüber informiert, dass er Abschied von der Krimireihe nehmen wolle.

Hübner bedankte sich in der Mitteilung für die tollen Jahre, in denen viel gewagt werden durfte und auch gelungen sei. Die letzte Folge mit ihm als Kommissar Bukow wird im kommenden Jahr zu sehen sein. Es ist der 24. Fall des Ermittlerduos Katrin König (Anneke Kim Sarnau) und Bukow. Wer künftig an der Seite von Sarnau ermitteln wird, will der Sender „zu gegebener Zeit“ mitteilen.

Dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ (online) hatte Hübner zuvor gesagt: „Ich hänge den Bukow mit viel Dank für die tolle Zeit an den Nagel.“. Bukows Trotz und Intuition seien ihm schon sehr nahe gegangen, „aber irgendwann hat die Figur angefangen, meine gesamte Arbeit zu dominieren. Dann kommen Regisseure in ganz anderen Arbeitszusammenhängen und sagen: "Komm, mach doch mal den Bukow!" Das ist konträr zu dem, was ich will.“

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