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Jobwelt

Am Traum festhalten

Eurodesk: Beratung zu Auslandsaufenthalten in der Corona-Krise

Freitag, 15. Mai 2020 - 10:20 Uhr

von Newsdesk

Foto: Privat/MV-Archiv

Ein Auslandsaufenthalt ist wegen der Corona-Krise schwierig geworden. Viele junge Menschen sind bereit umzuplanen und teilweise haben die Fördermittelgeber reagiert und Bewilligungszeiträume oder Bewerbungsfristen verlängert.

Viele junge Leute planen nach der Schule zunächst einen Auslandsaufenthalt. Wegen der Corona-Pandemie ist das zurzeit allerdings schwierig.

Eurodesk Deutschland informiert und berät kostenlos und neutral rund um Auslandsaufenthalte, gibt Tipps zur Auswahl von Programmen und Organisationen und zeigt Finanzierungsmöglichkeiten auf und steht Jugendlichen, die einen Auslandsaufenthalt planen, auch jetzt beratend zur Seite.

Eurodesk ist ein europäisches Jugendinformationsnetzwerk mit nationalen Koordinierungsstellen in 36 Ländern und über 1000 regionale Servicestellen in ganz Europa – davon rund 50 in Deutschland. Da Eurodesk durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Kommission finanziert wird, ist die Beratung kostenlos, neutral und trägerübergreifend.

Jugendliche, die einen Auslandsaufenthalt planen, können sich zurzeit per E-Mail (eurodeskde@eurodesk.eu) an die Berater wenden. Aufgrund der Arbeitssituation ist die Hotline derzeit nicht besetzt, persönliche Telefontermine können jedoch per E-Mail vereinbart werden. Außerdem prüft Eurodesk derzeit, welche weiteren, alternativen Beratungskanäle etabliert werden können.

In einem Artikel auf der Website machen die Berater den Jugendlichen Mut, trotz der Corona-Krise an ihrem Traum vom Auslandsaufenthalt festzuhalten. Dort gibt es auch Hinweise, was bei der Planung zu beachten ist. Zudem ist das deutsche Eurodesk-Koordinierungsbüro im engen Kontakt mit den europäischen und nationalen Netzwerken, um neue Formate der Zielgruppenansprache sowie die Information und Beratung in Krisenzeiten zu optimieren.

Auch wenn zurzeit wegen Corona weniger Anfragen von Jugendlichen zum Thema Auslandsaufenthalt eingehen, beschäftigt sich Eurodesk Deutschland intensiv mit den Einflüssen der Corona-Pandemie, auch auf die Beratung: „Klar ist: Die sich täglich ändernden Entwicklungen lassen keine präzisen Einschätzungen zu Ausreiseterminen 2020 zu“, schreibt Eurodesk. Die meisten Entsendeorganisationen planen aktuell mit einer Ausreise im Herbst 2020. „Die nächsten Monate werden zeigen, inwiefern das möglich und realistisch ist“, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Bei einer virtuellen Tagung des Arbeitskreises „Wege ins Ausland“, an dem unter anderem auch Auslandsberater von DAAD, Engagement Global, Eurodesk/IJAB und kulturweit, teilnahmen, berichteten die Organisationen, die Programme für Freiwillige, Auszubildende oder Fachkräfte im Ausland umsetzen, über ihre Erfahrungen. Es blieb offen, wann und wohin Austauschangebote wieder stattfinden können. Doch die Antragsfristen und Planungen für den Herbst 2020 und für das Jahr 2021 laufen.

Viele junge Menschen seien bereit umzuplanen oder ihren Auslandsaufenthalt zu verschieben. Teilweise hätten die Fördermittelgeber bereits reagiert: Im Programm „Ausbildung Weltweit“ sind einige Flexibilisierungen für die betroffenen Projekte getroffen worden, etwa bei der Verlängerung der Bewilligungszeiträume; die Bewerbungsfrist für „kulturweit“ ab März 2021 wurde auf den 30. Juni 2020 verlängert.

www.ijab.de

www.rausvonzuhaus.de


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