Jobwelt

IHK informiert Eltern über Ausbildung

Online-Veranstaltungen der IHK Nord Westfalen starten im Februar

Freitag, 5. Februar 2021 - 16:02 Uhr

von Newsdesk

Foto: picture alliance / Martin Schutt

Wie finde ich den richtigen Ausbildungsbetrieb? Wie sehen die Karrierechancen in den unterschiedlichen Berufen aus? Wie läuft eine Bewerbung in Zeiten von Corona? Antworten auf diese Fragen von Eltern hat die IHK in einigen Online-Veranstaltungen, die kostenlos angeboten werden.

Eltern spielen bei der Berufsorientierung ihrer Kinder aufgrund der Coronakrise derzeit eine noch größere Rolle als sonst. Vor allem weil Ausbildungsmessen oder Informationsveranstaltungen in den Schulen nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden können. Deshalb bietet die IHK Nord Westfalen an mehreren Terminen Online-Veranstaltungen für Eltern an, die sich darüber informieren möchten, wie die berufliche Zukunft ihrer Kinder mit einer betrieblichen Ausbildung aussehen könnte.

Die Veranstaltungen laufen unter dem Titel „Ausbildung sucht Nachwuchs! Sichere Zukunft für Ihr Kind!“. Die erste Veranstaltung hat am 4. Februar stattgefunden. Weitere Termine sind der 18. Februar und 1. März. Die IHK beantwortet hier online die wichtigsten Fragen: Wie finde ich den richtigen Ausbildungsbetrieb? Wie sehen die Karrierechancen in den unterschiedlichen Berufen aus? Wie läuft eine Bewerbung in Zeiten von Corona?

„Eltern können ihrem Nachwuchs beim Einstieg in das Berufsleben helfen und sich wertvolle Tipps holen, wie sie ihr Kind bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen und anspornen können, um in die berufliche Zukunft zu starten“, verspricht Carsten Taudt, Leiter des Geschäftsbereichs Bildung und Fachkräftesicherung bei der IHK.

Aus Sicht der IHK gibt es keinen Grund, mit einer Bewerbung zu warten. Im Gegenteil: „Trotz der wirtschaftlich angespannten Lage in einigen Branchen sind viele Betriebe auf der Suche nach Auszubildenden“, betont er und verweist auf „hervorragende, aber oft noch unbekannte Berufsperspektiven, die sich mit einer betrieblichen Ausbildung ergeben“.

Die Teilnahme an den Online-Terminen, die zu unterschiedlichen Uhrzeiten am 18. Februar und 1. März angeboten werden, ist kostenfrei. Anmeldung: www.

ihk-nw.de/elterninfos

IHK-Ansprechpartnerin für das Münsterland ist Sarah Timmer (Telefon 0251/707449, E-Mail an: timmer@ihk-nw.de).

Kein Abschluss ohne Anschluss-Schule

„KAoA-STAR“ (Kein Abschluss ohne Anschluss - Schule) geht in die nächste Runde. Fast 30 Millionen Euro stehen bis 2023 für das Programm bereit, um die berufliche Integration von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen zu unterstützen. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Finanzierungspartner unterzeichneten eine neue Verwaltungsvereinbarung. Voraussichtlich 9300 Schülerinnen und Schüler werden von dem Angebot profitieren. Die erste Vereinbarung endete am 31. Juli 2020. Das Land NRW, vertreten durch das MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) und das MSB (Ministerium für Schule und Bildung), die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit stellen als Finanzierungspartner in den kommenden drei Jahren für das Programm insgesamt rund 30 Millionen Euro zur Verfügung; jeder Partner übernimmt mit rund 9,6 Millionen Euro ein Drittel der Gesamtkosten. Insgesamt werden dadurch voraussichtlich 9300 Schülerinnen und Schüler das Angebot einer behinderungsspezifischen Berufsorientierung wahrnehmen können.

Mit „Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in Nordrhein-Westfalen“ (KAoA) wurde ein landesweit einheitliches und für alle Schulen verbindliches, standardisiertes und transparentes System der Beruflichen Orientierung geschaffen.

Das Programm KAoA-STAR (Schule trifft Arbeitswelt) stellt im Rahmen der Landesinitiative sicher, dass in Nordrhein-Westfalen alle jungen Menschen mit wesentlichen Behinderungen Zugang zu einer vertieften beruflichen Orientierung erhalten und ihre besonderen Bedarfe beim Übergang in den Beruf berücksichtigt werden. Es geht darum, allen Jugendlichen in allen Schulformen ab der 8. Klasse den Zugang zur Arbeits- und Berufswelt zu ermöglichen und ihnen realistische berufliche Perspektiven anzubieten.

Davon profitieren alle jungen Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen und Sprache sowie Schülerinnen und Schüler mit einer Autismus-Spektrum-Störung.

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