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Jugendforum

Jugendliche haben Ideen von WLAN bis Schwimmbad-Shuttle-Bus

Jugendforen eröffnet

Dienstag, 12. Februar 2019 - 18:30 Uhr

von Chiara Pas

Foto: Lukas Nyland

Workshops beim Auftakt der Jugendforen.

Zuerst durften die Jugendlichen erst einmal meckern: „Was läuft denn so gar nicht in Rheine?“, lautete die Frage. Ihnen fielen gleich viele Dinge ein: Die Busse fahren nicht oft genug, es gibt wenige Informationen über Angebote, und wenn, dann sind diese meist zu teuer.

85 Jugendliche diskutierten

Wie man diese Probleme lösen kann, darüber diskutierten am Dienstag die Acht- und Neuntklässler der weiterführenden Schulen aus Rheine. Sie gaben den Auftakt zu den Jugendforen 2019. Etwa 85 Jugendliche kamen in die Stadthalle, um in verschiedenen Workshops zu überlegen, wie die Emsstadt für ihre Altersgruppe attraktiver werden kann.

Video

Jugendforen 2019 – die Eröffnung

Einige Punkte wurden durchweg in allen Workshops angesprochen: Die jungen Rheinenser fühlen sich nicht ausreichend informiert über die Angebote der Stadt Rheine und wenn sie sich für eine Aktivität entscheiden, seien die Orte mit dem öffentlichen Nahverkehr meist schwer zu erreichen. Die Lösungsvorschläge: eine Rheine-App mit gebündelten Informationsmöglichkeiten für Jugendliche, eine zusätzliche App für den Busverkehr, einen erweiterten Busfahrplan und mehr beleuchtete Radwege.

Mehr WLAN und Sportplätze

Für ihre Freizeit wünschen sich die Schüler mehr Treffpunkte mit WLAN und Steckdosen, aber ohne Aufsichtsperson. Außerdem: mehr öffentliche Sportplätze. Man könne zum Beispiel die Plätze der Schulen auch außerhalb des Unterrichts zur Verfügung stellen, so lautete eine Idee der Jugendlichen. In den Ferien ist für die Jugendlichen das Freibad ein besonders wichtiger Punkt, dafür wünschten sie sich einen Schwimmbad-Shuttle-Bus.

„Generell ist am Wochenende zu wenig los in Rheine“, sprachen die Teamer, die das Jugendforum begleitet hatten, das nächste Problem an. Die Ideen dazu: mehr Clubs, Partyzeiten für alle Altersklassen und insgesamt mehr Events. „Ein Holifestival, eine Grillparty am Kanal – da gibt es viele Möglichkeiten. Eine Idee war außerdem, dass Jugendliche in die Planung der Straßenparty miteinbezogen werden“, schilderte Teamerin Melanie Fischer.

Bildergalerie

Jugendforen 2019 – der Auftakt

Dienstag, 12. Februar 2019
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Foto: Lukas Nyland

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Die Jugendlichen, die gerne kreativ werden, wünschten sich einen zentralen Ort für Kunst und Kreatives, berichtete Dirk Holtmann vom Stadtjugendring aus seinem Workshop. „Dort könnte man zum Beispiel eine Wand für Graffiti integrieren“, lautete nur eine der vielen Ideen.

Bereitschaft fürs Ehrenamt

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Jugendlichen wollen sich engagieren. Sie wünschen sich mehr politische Beteiligung – etwa durch Projekte, Arbeitsgruppen oder einen Youtube-Kanal – und sind bereit für eine ehrenamtliche Tätigkeit.

Der Fokus lag am Dienstag vor allem auf den Themen Freizeit, Hobbys und Events, schilderte Diana Möllers vom Rheine Jugendamt. „Am Mittwoch sind dann die Oberstufenschüler dran und da liegen die Interessen schon ganz woanders“, sagte sie. Sie hätten sich vor allem für die Workshops zu den Themen Partys und politische Beteiligung eingetragen. Am Donnerstag folgen dann noch die Schüler der fünften bis siebten Klassen.

Weitere Ideen aus den Workshops

Börse für Nebenjobs

Legale Schwimmplätze in der Ems

Ferienticket für den Bus und als Eintrittskarte in verschiedene Einrichtungen

Veranstaltungs-App für Jugendliche

Jugendgerechter, unparteiischer Politik-Unterricht

Mehr Grünflächen

WLAN und Strom in der Innenstadt und in den Stadtbussen

Mehr Radständer am Bahnhof und am ZOB

Mehr Beleuchtung auf den Straßen

Kreisverkehre statt Ampel am Ring

Bürgersteige ausbessern

Jugendliche wollen Spielplätze mitgestalten

Mehr Orte für Graffitis

Öffentliche Plätze, die man gemeinsam mit dem Hund nutzen kann

Altersgerechtere Ausstellungen im Museum

Workshops mit prominenten Künstlern

Breitgefächerte Angebote im Bereich Kultur (Fokus liegt oft nur auf Musik)

Austausch mit anderen Kulturen

Mehr Informationen zum Thema Ehrenamt

Laptops und Smartboards an Schulen

Fortbildung für Lehrer zum Thema Cybermobbing

E-Sport-Turniere

Mehr Rabatte für Schüler

Herbstkirmes soll zwei Mal im Jahr stattfinden


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