Sperrmüll brannte: Geringer Sachschaden

Sperrmüll brannte: Geringer Sachschaden

Auf dem Betriebsgelände der Firma Lohmann Containerdienst an der Gutenbergstraße hat am Freitag auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern Sperrmüll gebrannt.

Mitarbeiter starten Löschversuche

Während des Feuerwehreinsatz zog sich ein Feuerwehrmann Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Um 12.54 Uhr war die freiwillige Feuerwehr mit zwei Löschzügen zu dem Brandeinsatz alarmiert worden. Doch bereits während sich die rund 40 Feuerwehrkräfte sowie der Rettungsdienst und die Polizei auf der Anfahrt zur Gutenbergstraße befanden, unternahmen die Mitarbeiter des Betriebs Löschversuche, sodass die Rauchentwicklung beim Eintreffen der Feuerwehr gering war. Auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern brannte Sperrmüll, räumlich getrennt von anderem Müll durch eine Beton-Bucht. Seit einiger Zeit sind die Mitarbeiter der Firma dem geübt darin, Entstehungsbrände mithilfe wassergefüllter IBC-Container zu bekämpfen.

Feuerwehrmann verletzte sich

Die Kunststofftanks haben in der Regel ein Fassungsvermögen von 1000 Litern Wasser und können beispielsweise mithilfe der Spezialbagger, die das Unternehmen einsetzt, über dem Feuer entleert werden. Für die Feuerwehr bedeutete die Vorarbeit, dass sie nur noch Nachlöscharbeiten durchführen mussten, um weitere Gefahren zu beseitigen. Im Zuge der Aufräumarbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann. Wie Wehrführer Willi Kemper sagte, war er über eine Schlauchleitung gestolpert. Nennenswerter Sachschaden entstand durch den Brand nach ersten Erkenntnissen nicht.