Rheine

Coronafälle: Quarantäne für komplette Kita

Kindergarten St. Mariä Heimsuchung

Mittwoch, 24. November 2021 - 15:00 Uhr

von Wolfgang Attermeyer

Foto: picture alliance/dpa

Symbolfoto

Drei bestätigte Coronafälle sorgen für Aufruhr im Kindergarten St. Mariä Heimsuchung. Denn das Gesundheitsamt hat am Mittwoch eine „Clusterquarantäne“ für die Einrichtung angeordnet, die ihren Betrieb daraufhin vorerst einstellen musste. Christian Evers (Verbundleiter beim Träger, der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer) informierte umgehend die Eltern und Erziehungsberechtigten und musste auch darum bitten, dass alle ihre Kinder sofort aus der Kita abholen. Allerdings gebe es auch Ausnahmen und die Möglichkeit des Freitestens, führte er aus. Er stellte sich auf einen eingeschränkten Betrieb ab Donnerstag ein.

Ausnahmen

Denn obwohl alle Kinder eine Quarantäneanordnung erhalten haben, gebe es Ausnahmen für Kinder, „die am 18. November nicht die Kita besucht und somit keinen Kontakt zum letzten positiv getesteten Fall gehabt haben“, heißt es im eilig aufgesetzten Brief an Eltern und Erziehungsberechtigte. Durch die Nachverfolgungslisten könne man diese Kinder bestimmen, so Evers, und diese Familien erhielten einen Anruf von der Kita-Leitung mit dem Hinweis, dass ihr Kind ab Donnerstag normal die Kita besuchen darf.

Alle anderen Kinder in Quarantäne konnten noch am Mittwoch über einen Schnelltest in einer offiziellen Teststelle freigetestet werden (kein Selbsttest daheim). Bei einem negativen Ergebnis solle man eine Kopie des Testzertifikats per E-Mail an das Gesundheitsamt des Kreises schicken und dabei erwähnen, dass das Kind die Kita St. Mariä Heimsuchung besucht. „Dann erhalten Sie keine Quarantäneanordnung“, informierte Verbundleiter Evers weiter. Zudem soll das Testergebnis im Original mitgebracht und der Erzieherin gezeigt werden.

Zwei Kinder und eine Mitarbeiterin

Die drei bestätigten Fälle verteilen sich auf zwei Kinder und eine Mitarbeiterin. Noch offen sei das PCR-Testergebnis bei einem weiteren Kind, was die derzeitige Situation etwas verkompliziere, sagte Evers gegenüber der MV. Ob der Betrieb am Donnerstag in Teilen weitergeht, hänge auch davon ab.

Die Clusterquarantäne ist bis 28. November angeordnet. Evers hofft daher auf einen „normalen Betrieb“ ab Montag, 29. November.

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