Jugendforum: Instagram und eine gedruckte Zeitung

Jugendforum: Instagram und eine gedruckte Zeitung

Instagram, eine App oder auch eine gedruckte Zeitung: Im Workshop diskutierten die Teilnehmer, wie Informationen am besten fließen.

Da treffen sich Jugendliche, um Ideen für das digitale Rheine zu entwickeln und heraus kommt ... der Wunsch nach einer gedruckten Zeitung. Na ja, zumindest unter anderem. Rund 20 Jugendliche haben sich am Donnerstagvormittag Gedanken darüber gemacht, wie sie sich informieren und unterhalten wollen. Mit „#rheinedigital“ war der Workshop überschrieben. Und es ging in den verschiedenen Arbeitsgruppen auch gleich ans Eingemachte.

Push-Nachrichten statt WhatsApp

Eine Rheine-App war eine Idee, die im Rahmen des Jugendforums geboren und nun konkretisiert wurde. „Jeder Nutzer kann auswählen, welcher Verein ihn mit Push-Nachrichten erreichen kann“, war ein Vorschlag der Teilnehmer. Fällt also beispielsweise das Fußballtraining aus, müssten nicht mehr extra E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten verschickt werden. Auch Busfahrpläne und weitere Neuigkeiten sollte so eine App mit anbieten.

Aber – auch das wurde schnell klar: Für das Programmieren einer guten App sind Experten nötig – und die sind teuer. Deshalb wäre alternativ auch eine Website, die die Informationen enthält, eine Alternative. Ob diese Projekte finanzierbar sind, soll nun geklärt werden.

Konkret wollen die Jugendlichen nun an zwei Projekten arbeiten: Zum einen wollen sie einen Instagram-Account einrichten und etablieren. Eine neunköpfige Gruppe soll dazu in den kommenden Monaten Regeln für den Auftritt in dem sozialen Netzwerk festlegen. Das Team wird sich auch Gedanken machen über den Namen des Accounts und über die Inhalte, die hier ausgespielt werden sollen.

Zweites Projekt: Die Jugendlichen wünschen sie eine gedruckte Zeitung mit Infos über Angebote aus Vereinen für ihre Altersgruppe. „Ein Terminkalender, wo zum Beispiel Parties und andere Events aufgelistet werden, soll hier zu finden sein“, schlägt die 15-jährige Marija vor. „Gut wäre auch, wenn hier Jobangebote für Jugendliche drinstehen, meint die gleichaltrige Lara.

Einig waren sich die Teilnehmer darüber, dass die Zeitung kostenlos an Schulen verteilt werden soll – und sich durch ein auffälliges Titelblatt auszeichnen muss.

Aber unklar ist auch hier noch, wie teuer der Druck einer solchen Zeitung ist. Alternativ brachten die Jugendlichen eine Online-Variante der Zeitung ins Gespräch. Auch dieser Gedanke soll in den kommenden Arbeitsgruppen reifen.